roter strich

Veranstaltung in Kooperation mit dem Schiller Gartenhaus und der Forschungsstelle Europäische Romantik der Universität Jena

Jacob Böhme und die Romantik

Jena ist die Stadt der Frühromantik. Novalis, Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck, Schelling und andere haben um 1800 die Schriften Jacob Böhmes mit Begeisterung gelesen und für ihre Kunst oder Philosophie fruchtbar aufgenommen. Diesen Spuren, die durch alle Phasen der Romantik führen, ist unser Seminar nachgegangen.

11.11. Freitag.
Sibylle Rusterholz: Leitlinien vorromantischer Böhme-Rezeption
Thomas Isermann: Böhme, Tieck und Runge
Thomas Regehly: Jacob Böhme im „Athenäum“
Donata Schöller: Jacob Böhme und der frühe Hegel
Günther Bonheim: Jacob Böhme und Novalis' „Christenheit oder Europa“
Ronald Steckel: Die Sprache ist Delphi. Ein Novalis-Monolog aus den "Blüthenstaub-" & anderen Fragmenten (Hörspiel)
12.11. Samstag.
Gemeinsame Gesprächsrunde: Novalis‘ Gedicht „An Tieck“. Moderation: G. Bonheim
Hans Friedrich: Der Ungrund Böhmes in Schellings Freiheitsschrift
Andrés Quero-Sánchez: Mystik und Romantik im Werk Friedrich Nietzsches
Gemeinsame Gesprächsrunde: Ergebnisse und Perspektiven. Moderation: T. Regehly

Das Seminar unterschied sich von den Tagungen der letzten Jahre durch ein - im romantischen Sinn verstandenen - Symphilosophieren, bei dem mehrere Texte gemeinsam gelesen und besprochen wurden. Intensiv und erhellend wurden die Beiträge oder Texte Böhmes sowie der Romantiker besprochen. Dabei stellten sich Verwandtschaften im Denken sowie in den thematischen Bezügen heraus, zu deren Erhellung die Teilnehner sich Zeit nehmen konnten.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Forschungsstelle Europäische Romantik sowie dem Schiller-Gartenhaus, namentlich bei Dr. Helmut Hühn für die Kooperation und Gastfreundschaft.

Informationen zum "Schiller Gartenhaus" und zur "Forschungsstelle Europäische Romantik"