posthumes Böhme-Portrait um 1730

Colloquium 2017

zu Luther und Böhme

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Tagungen

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Die Internationale Jacob Böhme-Gesellschaft veranstaltet Tagungen, auf denen auch in Kooperation mit anderen wissenschaftlichen oder literarischen Gesellschaften Schwerpunktthemen behandelt werden, die für das Verständnis der Philosophie Jacob Böhmes und der Tradition, innerhalb derer er gewirkt hat, von zentraler Bedeutung sind.

In der Regel wird angestrebt, die Ergebnisse der Tagungen in Jahresbüchern wiederzugeben. Die bisherigen Bände mit den Originalbeiträgen finden Sie unter: Publikationen

Sie finden im Folgenden Programm und Einzelthemen der Referenten der jeweiligen Tagungen.

 

2005          2007          2011           2012          2014          2016          2017


 

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Colloquium 2017 vom 17. bis 19. November in Görlitz

Veranstalter: Internationale Jacob Böhme-Gesellschaft

Freitag, 17.11.2017 

Anlässlich des 393. Todestags Jacob Böhmes eröffnen wir unser Programm mit einem Grabgang zum Nikolaifriedhof:

Um 16.00 Uhr: Grabgang und Blumenlegung mit Eveline Krug (bis ca. 18 Uhr). Treffpunkt: Peterskirche, vor dem Haupteingang.
Abends wird noch einmal der Film „Morgenröte im Aufgang - Hommage à Jacob Böhme“ zu sehen sein, unter Anwesenheit der Regisseure Ronald Steckel und Klaus Weingarten. 
Ort: Off-Kino Klappe die Zweite, Nonnenstr. 18/19, 02826 Görlitz, Zeit: 20.30 Uhr   Informationen zum Film

Samstag, 18.11.2017

Colloquium 2017

Reformation der Reformation? Jacob Böhmes Verhältnis zu Martin Luther

Ort: Barockhaus Neißstraße 30, Johannes-Wüsten-Saal, Görlitz

Anknüpfend an den im Frühjahr 2017 verliehenen 3. Jacob-Böhme-Preis zum Thema „Jacob Böhmes 'Reformation der Reformation' und sein Verhältnis zu Martin Luther“ veranstaltet die IJGB am Samstag ein Colloquium im Barockhaus Neißstraße. Historiker, Theologen, Religions- und Literaturwissenschaftler sind eingeladen, das Verhältnis Jacob Böhmes zu Luther besonders unter diesem Aspekt zu erforschen und Wechselwirkungen im historischen Kontext der Reformation zu beleuchten. Das Colloquium besteht aus Vorträgen, Diskussionen, gemeinsamer Lektüre und einer Stadtführung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist kostenlos, Spenden nehmen wir dankend entgegen. Um Anmeldung wird gebeten unter:

info@jacob-boehme.orgLuther

Programm: 

Begrüßung durch Ines Haaser (Kulturhistorisches Museum Görlitz) und Dr. Thomas Regehly (Präsident der IJGB) 

10.00 Uhr Dr. Kristine Hannak, Der Gedanke der Toleranz gegenüber den anderen Religionen bei Luther und Böhme 

11.00 Uhr Martin Renghard, Zur Sprache Luthers und Böhmes 

12.00 Uhr Dr. Claudia Richter, Der Baum bei Böhme und Luther 

13.00 Uhr Mittagspause 

14.00 Uhr Ines Haaser, Stadtrundgang „Reformation in Görlitz“ 

15.30 Uhr Dr. Günther Bonheim, Luthers Schrift "An den christlichen Adel deutscher Nation" und das Schreibverbot für Böhme 

16.30 Uhr Tobias Schlosser M.A., Reformation und Apokalypse: Jacob Böhmes Sendbriefe an Tobias Kober 

17.30 Uhr Pfr. i. R. Dieter Liebig, Die Auslegung des Vaterunser bei Jacob Böhme und Martin Luther 

Abschlussdiskussion

Änderungen sind vorbehalten.

Als Begleitprogramm zum Colloquium empfehlen wir den Besuch der Sonderausstellung „Am Anfang waren Wort und Bild. Medien zur Reformationszeit“ im Barockhaus Neißstraße. Vereinsmitglieder erhalten ermäßigten Eintritt.

Öffnungszeiten: Freitag: 10 - 20 Uhr, Sonntag: 10 - 17 Uhr  weiterlesen...     Görlitzer Sammlungen 

Sonntag, 19.11.2017

Mitgliederversammlung der IJBG, Ort: Langenstr. 43, 02826 Görlitz, Zeit: 9.00 Uhr

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Tagung 2016

VeranstalRunge Auroratung in Kooperation mit dem Schiller Gartenhaus und der Forschungsstelle Europäische Romantik der Universität Jena

 Seminar 2016: Jacob Böhme und die Romantik

Jena ist die Stadt der Frühromantik. Novalis, Friedrich Schlegel, Ludwig Tieck, Schelling und andere haben um 1800 die Schriften Jacob Böhmes mit Begeisterung gelesen und für ihre Kunst oder Philosophie fruchtbar aufgenommen. Diesen Spuren, die durch alle Phasen der Romantik führen, ist unser Seminar nachgegangen.

11.11. Freitag.

Sibylle Rusterholz: Leitlinien vorromantischer Böhme-Rezeption
Thomas Isermann: Böhme, Tieck und Runge
Thomas Regehly: Jacob Böhme im „Athenäum“
Donata Schöller: Jacob Böhme und der frühe Hegel
Günther Bonheim: Jacob Böhme und Novalis' „Christenheit oder Europa“
Ronald Steckel: Die Sprache ist Delphi. Ein Novalis-Monolog aus den "Blüthenstaub-" & anderen Fragmenten (Hörspiel)
12.11. Samstag.Schillers Gartenhaus im Herbst
Gemeinsame Gesprächsrunde: Novalis‘ Gedicht „An Tieck“. Moderation: G. Bonheim
Hans Friedrich: Der Ungrund Böhmes in Schellings Freiheitsschrift
Andrés Quero-Sánchez: Mystik und Romantik im Werk Friedrich Nietzsches
Gemeinsame Gesprächsrunde: Ergebnisse und Perspektiven. Moderation: T. Regehly


Das Seminar uFriedrich von Hardenbergnterschied sich von den Tagungen der letzten Jahre durch ein - im romantischen Sinn verstandenen - Symphilosophieren, bei dem mehrere Texte gemeinsam gelesen und besprochen wurden. Intensiv und erhellend wurden die Beiträge oder Texte Böhmes sowie der Romantiker besprochen. Dabei stellten sich Verwandtschaften im Denken sowie in den thematischen Bezügen heraus, zu deren Erhellung die Teilnehner sich Zeit nehmen konnten.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Friedrich-Schiller-Universität, Jena, Forschungsstelle Europäische Romantik sowie dem Schiller-Gartenhaus, namentlich bei Dr. Helmut Hühn für die Kooperation und Gastfreundschaft.


Informationen zum "Schiller Gartenhaus" und zur "Forschungsstelle Europäische Romantik"

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Tagung 2014                             Tagungsflyer

Mystik aus Frankfurt: Die Theologia deutsch. Eine Grundschrift der Mystik und ihre Wirkung von Luther über Jacob Böhme bis zur Gegenwart 

                                  

Den Beginn der Druckgeschichte dieses mystischen Traktats markiert Martin Luther, der diesen 1516 erstmals (fragmentarisch), 1518 dann vollständig unter dem Titel Eyn deutsch Theologia mit einem Holzschnitt von Lucas Cranach publizierte. Inzwischen kennen wir mehr als 190 gedruckte Ausgaben (Stand 1963) dieser je nach Textzeuge 53-56 kurze Kapitel umfassenden Schrift, die in fast alle europäische Sprachen sowie ins Japanische und Chinesische übersetzt wurde und nahezu weltweit verfügbar ist. Der aus dem Deutschherrenhaus von Frankfurt am Main (Sachsenhausen) stammende Verfasser ist bis heute namentlich nicht bekannt; auch das Entstehungsdatum ist ungewiss, fällt aber wohl noch ins 14. Jahrhundert. Der vom jungen Luther so hoch geschätzte Text, den er im Überlieferungskontext von Johannes Tauler und Meister Eckhart ansiedelte, wurde von Calvin und den Reformierten ebenso abgelehnt wie von der katholischen Kirche, die ihn 1612 auf den Index verbotener Bücher setzte. Unter Heterodoxieverdacht geriet Der Franckforter  – der Titel stammt aus der überlieferungsgeschichtlich wichtigen Bronnbacher Handschrift – seit Beginn des 16. Jahrhunderts, aber auch vonseiten der lutherischen Orthodoxie.

Die Schwerpunkte der Tagung sind neben den Ausgaben Martin Luthers die Bronnbacher Handschrift (Stadtbibliothek Frankfurt), die Rezeption der Theologia deutsch durch Jacob Böhme und seinen Kreis sowie im Pietismus. Darüber hinaus wird ihre Rezeption bei Arthur Schopenhauer und in der Romantik thematisiert. Zudem wird die Frage nach der Aktualität der Theologia deutsch heute diskutiert. Ein Lektüreseminar wird auf diese Tagung vorbereiten.

Veranstalter:
Kath. Akademie Rabanus Maurus (Frankfurt a.M.), Internationales Jacob-Böhme-Institut e.V. (Görlitz), DENKRAUM und Schopenhauer-Gesellschaft e.V. (beide Frankfurt a.M.)
Tagungsprogramm:
1. Erwachsen(d)er Glaube. Christliche Mystik in der Zeitenwende - heute und damals (Dr. Gotthard Fuchs, Wiesbaden)
2. Luthers Verständnis der Theologia deutsch - Ein Missverständnis? (Prof. em. DR. Dr. h.c. mult. Alois Haas, Zürich)
3. Die Theologia deutsch, Valentin Weigel und der Pietismus (Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Valendar)
4. Das “falsche Licht” und der “Trunkene vom Gestirn”, Jacob Böhmes Schriften gegen Esajas Stiefel in der Tradition der Theologia deutsch (Dr. Günther Bonheim, Maienfels)
5. Zur Rezeption der Theologia deutsch im Werk Jacob Böhmes und seiner Anhänger und deren Resonanz in den Streitschriften (Dr. Sibylle Rusterholz, Bern)
6. “So der inner mensche einen ubersprunk tete”. Die Bestimmung des Menschen bei Meister Eckhart und in der Theologia deutsch (PD Dr. Reiner Manstetten, Heidelberg)
7. “Von Ufer zu Ufer” - Schopenhauer als Leser der Theologia deutsch (Dr.. Thomas Regehly, Offenbach a.M.)
8. Die Rezeption der Theologia deutsch bei den Romantikern (Dr. Sabine Gruber, Tübingen)

Ein Begleitseminar zur Tagung fand ebenfalls statt: Sa 22. Februar, 10.00 – 15.00 Uhr, Haus am Dom, Domplatz 3.

Mit: Dr. Thomas Regehly, Offenbach a. M., Prof. Dr. Günter Kruck, Frankfurt a. M.

Im Vorfeld der Tagung „Mystik aus Frankfurt: Die Theologia deutsch“ am 4./5. April luden die Veranstalter zu einem Seminar ein, das durch gemeinsame Lektüre wesentlicher Passagen der Theologia deutsch und entsprechender Einführungen auf diesen Text und seine erstaunliche Wirkungsgeschichte vorbereiten sollte. 

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Morgenröte im Aufgang - Tagung 2012               als Buch erschienen                         Tagungsflyer


Tagung des Internationalen Jacob Böhme-Instituts Görlitz
zum 400jährigen Jubiläum der Entstehung von Böhmes Erstschrift


„Morgen Röte im auffgang“, so nannte Böhme selber sein erstes Werk, das später unter dem von anderen ihm verliehenen Titel „Aurora“ bekannt werden sollte. Auf dem Deckblatt vermerkte er das Datum vom 12. Juni 1612. Fertiggestellt war die Schrift zu diesem Zeitpunkt noch nicht; sie war und blieb bis zu ihrer Konfiszierung ein gutes Jahr später durch die Görlitzer Obrigkeit unvollendet. Gleichwohl ist sie unter Böhmes Schriften diejenige geworden, die wie keine zweite auf sein eigenes Leben verändernd zurückwirkte. Mit ihrem Publikwerden wurde aus dem – vielleicht ein wenig sonderlichen, vermutlich aber recht geschätzten – Schuhmachermeister ein Verkünder göttlicher Erkenntnis für die einen, ein enthusiastischer Schwärmer oder gar Ketzer, den es im Auge zu behalten galt, für die anderen. Das 400jährige Jubiläum der Entstehung der Aurora im Juni 2012 möchte das Jacob Böhme-Institut Görlitz zum Anlaß nehmen, um dieses Erstlingswerk eines der größten abendländischen Mystiker im Rahmen einer Tagung zu würdigen und wieder einmal ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken. Dabei wird sich auch die Gelegenheit ergeben, manch eine jener vielen Fragen anzusprechen und zu erörtern, die sich an dieses bis heute auch rätselhafteste aller Werke Jacob Böhmes knüpfen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Via Regia-Buchhandlung, Brüderstraße 3, 02826 Görlitz
19.00 Uhr: " ... in eine harte Melancholie und Traurigkeit geraten ... " - Lesung aus der Aurora
(Dieter Liebig, Michael Prochnow, Volker Richter)


Freitag, 08. Juni 2012

Kulturhistorisches Museum, Barockhaus Neißstraße 30, 02826 Görlitz
17.00 Uhr: Begrüßung. Zur Entstehung und Verbreitung der Aurora (Dr. Günther Bonheim/Maienfels)
18.00 Uhr: "Annäherung an Jacob Böhme - ein Werkstattbericht" - Erste Skizzen des Films & Berichte
(Ronald Steckel, Max Hopp & Klaus Weingarten)


Samstag, 09. Juni 2012

Kulturhistorisches Museum, Barockhaus Neißstraße 30, 02826 Görlitz
10.00 Uhr: „Abscheuliche Gotteslästerungen“: Paul Nagels Verwendung von Böhmes ungedruckter Aurora in seinem Prodromus astronomiae apocalypticae (1620) (Dr. Leigh Penman/Oxford)
11.00 Uhr: Aurora 400 Jahre danach: was man durch das Übersetzen lernt. (Prof. Dr. Andrew Weeks/Illinois)
12.00 Uhr: The first English edition of Boehme's Aurora (1656) and its translator, John Sparrow (1615-1670) of Essex (Dr. Ariel Hessayon/London)
Mittagspause
14.00 Uhr: Jacob Böhme als Netzwerkdenker. Die Lehre von den sieben Quellgeistern in der Morgen Röte (Prof. Dr. Bo Andersson/Uppsala)
15.00 Uhr: Vom „Gesetze, recht zu tun“: Die Reflexion des religiös Anderen in Böhmes Aurora (Kristine Hannak (M.A.)/Halle-Wittenberg)
16.00 Uhr: Andere Morgenröten. (Dr. Thomas Regehly/Offenbach am Main)
Abschließendes Gespräch

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Mystik und Totalitarismus  - Tagung 2011                                       als Buch erschienen             Flyer zur Buchpräsentation              

Fachtagung im Haus am Dom, Frankfurt / Main    

Der deutsche Faschismus hat in Aufnahme seiner nationalistischen, militaristischen und naturromantischen Traditionen eine eigentümliche Mystik hervorgebracht. Die Nazis haben sich nicht nur viele Traditionen deutscher Mystik — von Meister Eckhart bis zu Jacob Böhme angeeignet, sie hatten auch ihre eigene „Mystik".

Wie ist das starke Interesse von Ideologen des Dritten Reichs an „Traditionen deutscher Mystik — von Meister Eckhart bis zu Jacob Böhme zu erklären? Handelt es sich vielleicht um ein Missverständnis? Oder wurde eine Beiläufigkeit für das Eigentliche genommen? Oder gibt es, unbehaglicherweise, doch so etwas wie eine substantielle Gemeinsamkeit, an die der Nationalsozialismus bequem anknüpfen konnte, die sich zum Ge- oder Missbrauch geradezu anbot? Die eigentümlichen Korrespondenzen zwischen Mystik und dem Begriff der totalen Herrschaft (Hannah Arendt) werden dabei von verschiedenen Seiten aus beleuchtet.
Schwerpunkte sind neben der nationalsozialistischen Mystik- und besonders der Böhme-Rezeption die „selbstgemachten" Mystizismen der NS-Bewegung sowie die hierfür den Boden bereitende Melange aus völkisch-rassistischem Gedankengut und Okkultismus, von der sich bereits ab den achtziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts eine wachsende Zahl von Menschen angesprochen fühlte.
Kooperation: Internationales Jacob Böhme-Institut (IJBI) und DENKRAUM Frankfurt a.M.


Freitag, 4.März 2011
18:00  Begrüßung durch die Veranstalter
Prof. Dr. Günter Kruck, Kath. Akademie Rabanus Maurus, Dr. Thomas Regehly für das Internationale Jacob-Böhme-Institut e. V. und DENKRAUM
18:30 Jacob Böhme im Spiegel totalitären Denkens. Hans Alfred Grunskys nationalsozialistische Sicht des „Philosophus teutonicus"
Dr. Sibylle Rusterholz, Bern
20:00  Geselliger Ausklang

Samstag, 5.März 2011


Samstag, 5.März 2011
9:00 August Faust und der Beginn der Böhme Gesamtausgabe „im Kriegswinter 1941/42“
Dr. Maria Kopij, Breslau
10:00 Zwischen Odin und dem feldgrauen Helden unterm Stahlhelm? Die Eckhart-Rezeption des Alfred Rosenberg
Victor Lossau OSB, Wechselburg
11:00 Kaffepause
11:15 Allmacht und Totale Herrschaft
 PD Dr. Thomas Petersen, Heidelberg
12:15 Unio mystica — Interpretationsgewalt des Unsagbaren
 Michael Gerhard, Mainz
13:30 Mittagspause
15:00 Gustav Landauer und Georg Lukäcs und ihr mystisches Verhältnis zur Totalität
 Prof. Dr. Karol Sauerland, WarschaulUsti
16:00 Der„mystische" Arbeiter. M. Heidegger, E. Jünger und die Meisterung der Welt durch Technik
 Dr. Thomas Regehly, Offenbach a.M.
17:00 Kaffeepause
17:15 „Wer kann vor Klamm etwas verbergen?" Mystik und Herrschaft in Texten Franz Kafkas
 Dr. Günther Bonheim, Maienfels
18:15 Abschlußgespräch
19:00 Ende der Tagung

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Philosophien des Willens  -  Tagung 2007                             als Buch erschienen

Böhme, Schelling, Schopenhauer

2. Tagung des Internationalen Jacob-Böhme-Instituts in Kooperation mit der Schopenhauer-Gesellschaft,
22. bis 24. Juni 2007, im Schlesischem Museum zu Görlitz, Untermarkt 4, 02826 Görlitz.

Freitag, 22. Juni 2007  17.30 – 20.00 Uhr:

Tagungseröffnung
Prof. Dr. Andrew Weeks (Normal / Illinois):
Böhme, Paracelsus und die Quellen der Metaphysik des Willens
Dr. Donata Schoeller (Zürich):
Böhme und Schelling [Arbeitstitel]
Anschließend Buffet

Samstag, 23. Juni 2007 9.00 – 12.30 Uhr

Dr. Günther Bonheim (Wüstenrot):
„Denn das ist aller Verdammten Qual: daß sie wollen.“ Böhmes Willensphilosophie in der Tradition der Bibelauslegung
Dr. Marta Kopij (Breslau):
Böhme, Novalis und Schelling in der polnischen Romantik
Prof. Wojciech Kunicki (Breslau):
Böhme und Schopenhauer in der polnischen Literatur der Jahrhundertwende
15.00 – 17.00 Uhr:
Prof. Dr. Lore Hühn (Freiburg):
Der Begriff des Willens bei Schelling und Schopenhauer
Michael Gerhard (Mainz):
Im Spiegelkabinett des Nichts – Wille, Ungrund, maśī’ah, fanā’, brahman und nirvāna

20.00 – 22.00 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag
Prof. Dr. Karol Sauerland (Warschau): 
Willensproblematik um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert


Sonntag, 24. Juni 2007, 9.00 – 13.00 Uhr

Dr. Thomas Regehly (Offenbach):
Fabula docet. Vom Oupnek´hat über Irenäus zu Böhme, Schelling und Schopenhauer
Prof. Dr. Matthias Koßler (Mainz):
„Nichts" zwischen Philosophie und Mystik bei Schopenhauer
Abschließendes Gespräch

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Mystik und Schriftkommentierung                      als Buch erschienen                                 Bilder von der Tagung

vom 18. bis 20. November 2005             

Gegenstand der Tagung sind zwei Bereiche, die für Böhmes literarisches Werk gleichermaßen von grundlegender Bedeutung waren. Die „Schrift“ als das Fundament des eigenen Glaubens bedurfte in ihren Paradoxien und dunklen Passagen notwendig der Auslegung; und jenseits von allem in der alltäglichen Wirklichkeit Erfahrbaren, und damit auch abseits der Schriftlektüre vollzog sich jenes „mystische“ Erlebnis der Einswerdung, das Böhme in seinen Schriften schildert und vielfach reflektiert, der Durchbruch seines Geistes, wie er es nennt, „bis in die innerste Geburt der Gottheit“. Im Spannungsfeld dieser beiden Bereiche wird sich das Spektrum der Tagungsbeiträge und -gespräche entfalten, in denen auch die Verbindung zur nicht-christlichen Tradition eine wichtige Rolle spielen wird.

- Tagungsprogramm -

Freitag, 18. November 2005
18:30 – 21:00 Uhr    
Begrüßung durch den wissenschaftlichen Leiter des IJBI, Dr. Günther Bonheim
Dr. Jakub Mirkiewicz (Wrocław): Naturerkenntnis als mystische Erfahrung bei Paracelsus
Dr. Sibylle Rusterholz (Boll): Elemente der Kabbala bei Jacob Böhme
anschließend Buffet und Rückzug zur gegenseitigen Begrüßung
 

Samstag, 19. November 2005
9:00 – 12:30 Uhr     
Dr. Günther Bonheim (Maienfels/Görlitz): Der Spötter Ismael und seine Kinder. Jacob Böhmes Auseinandersetzung mit dem Islam          
Dr. Axel Monte (Köln): „Die dritte Schrift“ oder „Die Schrift des Herzens“ [Zum Schriftverständnis in der islamischen Mystik]
Dr. Donata Schoeller Reisch (Unterengstringen):Zum Verhältnis von Denken und Wirklichkeit. Jacob Böhme, Martin Heidegger, Gene Gendlin          
 Individuelle Mittagspause; Angebot: 14:00 Uhr Jacob-Böhme-Rundgang mit Herrn Dr. Ernst Kretzschmar
 15:00 – 17:00 Uhr     
Dr. Horst Folkers (Freiburg): Textverständnis und Selbstverständnis
PD Dr. Reiner Manstetten (Heidelberg): Meister Eckharts Verfahren der Schriftauslegung
20:00 – 21:00 Uhr     
Begrüßung durch den Vorsitzenden des IJBI, Prof. Dr. Eckehard Binas
 Öffentlicher Vortrag: Prof. Dr. Jósef Kosian (Wrocław): Jacob Böhme und Angelus Silesius
 Sonntag, 20. November 2005
 9:00 – 13:00 Uhr     
Dr. Hermann-Josef Röllicke (Düsseldorf): Das Sprachdenken des Buddha:     Auslegung und Übersetzung eines Lehrstücks des frühen Chan-Buddhismus Chinas in Lankāvatāra-sūtra.
 Prof. Dr. Ana Agud (Salamanca): [Übersetzung und Kommentar einiger Hymnen des kaschmirischen Philosophen Abhinavagupta] (Arbeitstitel)
 Dr. Thomas Regehly (Offenbach): Ardor, der Lichtkämpfer? - Gnostisches in den frühen Schriften Walter Benjamins
 
 Gefördert und unterstützt durch
 die Veolia Stiftung Görlitz
 die Evangelische Akademie Görlitz
 die Sparkasse Oberlausitz/Niederschlesien.

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